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Cholesterin
Eine Margarine-Butter-Arteriosklerose-Herzinfarkt-Angstmacher-Irreführungs-Milliarden-Story.
Mit Kaiser Napoleon III vor etwa 150 Jahren begann dieses Drama. Die Versorgung seiner wachsenden militärischen Streitkräfte und auch der Bevölkerung sollte sicherer gemacht werden, denn ein sattes Volk war leichter zu regieren als ein hungerndes. Napoleon förderte die Landwirtschaft und die Selbstversorgung seiner Landsleute und schrieb auch einen Wettbewerb aus über ein billigeres, mehr zur Verfügung stehendes wie haltbareres Streichfett als die Butter.
Der Apothekengehilfe Hippolyte Mège-Mouriès fand eine Ersatz-Butter, die auch vom Kaiser akzeptiert wurde. Da das neue Streichfett von perligem Aussehen war, nannte Mège-Mouriès seine neue Ersatz-Butter werbeträchtig Margarine, abgeleitet von dem französischen Wort margaron = Perle und ließ 1869 seine Erfindung patentieren. Verglichen mit der Herstellung heutiger Kunst-Fette, ging gesundheits-verfahrenstechnisch alles noch recht harmlos zu. Rindertalg wurde zerkleinert und geschmolzen. Den flüssigen Fettanteil (Olein) verknetete man mit Milch und/oder Magermilch, Wasser, etwas zerkleinertem Kuheuter und Natriumhydrogencarbonat.
Die erste Margarine-Fabrik der Familie Henri Jurgens entstand 1871 im niederländischen Oss. Schon nach wenigen Jahren ab 1874 wurde Margarine nach diesem Verfahren in Europa und Amerika hergestellt. Der deutsche Chemiker Wilhelm Normann verhalf dem Kunst-Fett-Geschäft zu neuen Höhenflügen, weil er mit seiner Entdeckung 1902 die flüssigen Pflanzen-Öle durch Hydrierung in feste Fette umwandeln konnte. Das Geschäft expandierte. Die größten Margarine-Produzenten Jurgens, van den Berg und Schicht gingen 1930 im Unilever-Konzern auf. Die Produktions-Optimierungen liefen konsequent weiter.
Food-Designer sind heute am Werkeln und benutzen folgende Rohstoffe zur Margarine-Herstellung wie Öle aus Sojabohnen, Kokosnüssen, Sonnenblumenkernen, Palmkernen, Mais, Sesamsaat, Distelsamen, Baumwollsaat, Rapssamen, u.s.w. und auch Fette aus dem Tierreich wie Walöl, Waltran, Fischöle und Fette verschiedener Haustiere wie Rindertalg, etc.. In Kurzform die weiteren Chemo-Physiko-Zusatz-Verfahrens-Margarine-Schritte: Extraktion - Raffination - Entlecithinierung - Entschleimung - Entsäuerung - Entfärbung - Desodorierung - Modifikation - Härtung durch Hydrierung - Fraktionierung - Umesterung - Rekombination (Synthetisches Carotin, Emulgatoren, künstliche Aromastoffe wie Antioxidantien, Konservierungstoffe, Eiweißzusätze, synthetische Vitamine, Kartoffelstärke, etc.). Welch ein Verfahrensaufwand für ein gesundheitlich sehr bedenkliches Kunst-Fett-Produkt, das letztendlich genauso schmecken und aussehen soll wie die einfach herzustellende, gute Kuhmilch-Sauerrahm-Butter ?
Ein solider und guter Rat: Bitte nichts Essen und Trinken, wofür Werbung gemacht wird.
Es bleibt dennoch die Goethe-Frage übrig: Wie hat es der Arme-Leute-Brotaufstrich, die Kunst-Fett-Margarine, geschafft, in den letzten Jahrzehnten sein Image soweit aufzupolieren, dass es zum Mode-Fett für sogn. "Gesundheitsbewusste" mutierte ?
Die sogn. Wissenschaft hilft. Im Jahre 1953 veröffentlichte der Forscher Ancel Keys von der University of Minnesota einen kleinen Artikel, der zum Gründungs-Mythos der sogn. Cholesterin-Theorie avancierte. In seinem Aufsatz zeigte er ein Diagramm, das eine klare Beziehung zwischen dem Verzehr von Fett und der Sterblichkeit durch koronare Herzkrankheiten in sechs Ländern suggeriert. Die Medizin-Zeitschrift Lancet kommentierte hilfreich: " Die Kurve lässt kaum einen Zweifel am Zusammenhang zwischen dem Fett-Gehalt der Nahrung und dem Risiko zu, an koronarer Herzkrankheit zu sterben ". Was hatte Ancel Keys getan ? Er berücksichtigte damals nur Daten aus sechs Ländern - obwohl Datenmaterial aus insgesamt 22 Staaten vorlagen. Warum ? Werden alle Länder-Daten herangezogen, dann verschwindet der Zusammenhang zwischen Fett-Konsum und Herz-Tod, der durch arteriosklerotische Veränderungen der Herzkranzgefäße mutmaßlich ausgelöst werden soll.
Erst 1970 gab Ancel Keys zurückhaltend zu, dass keine signifikanten Zusammenhänge zwischen dem Fett-Verzehr und dem Cholesterin-Blutwert einerseits und dem Auftreten von koronaren Herzerkrankungen andererseits gefunden wurden. Über diesen Sachverhalt erfuhr die breite Öffentlichkeit so gut wie nichts, denn der fulminante und unumkehrbare Werbe-Feldzug für die "Margarine" und gegen die "Butter" erfolgte tiefgreifend und weltumspannend über die Angstmacher Arteriosklerose...Herzinfarkt...Schlaganfall durch das "böse" Cholesterin in tierischen Fetten.
Ein offenkundiges Butter-Cholesterin-Problem ? Völlig zu Unrecht ist die Butter auf der Cholesterin-Anklagebank, denn bei einem Vergleich mit anderen Ess-Produkten wird dies anschaulich klar.
Die Gesamt-Cholesterin-Werte erfolgen in Milligramm (mg) bei einer Produkt-Referenz-Masse von 100 Gramm (Kalbshirn 2000 mg - Hühnereigelb 1650 mg - Hühnerei 604 mg - Geflügelleber 555 mg - Lebertran 500 mg - Kalbsleber 360 mg - Süß- und Sauerrahm-Butter 240 mg - Kalbsherz 140 mg - Schlagsahne 110 mg - Brat-Bock-Weiß-Wurst 100 mg - Käse-Edamer 95 mg - Hering 85 mg - Muskelfleisch 70 mg - Scholle 55 mg - Saure Sahne 33 mg - Frauenmilch 25 mg - Kuh-Rohmilch 12 mg - Sonnenblumenöl 5 mg - Olivenöl 1 mg). Da der Verzehr von Fleisch, Wurst, Fisch, Eier und Käse bei den Normal-Bürger-Mahlzeiten mengenbezogen wesentlich größer ist, als die Butter-Verzehr-Anteile je ausmachen, kann nur von einer gezielten Irreführung des zu hohen Butter-Cholesterin-Anteils im Interesse Dritter, z.B. der Margarineindustrie, gesprochen werden.
Das Geschäft mit der Cholesterin-Angst geht trefflich weiter - es hat sich längst verselbständigt zur sogn. Cholesterin-Herzkiller-Offenkundigkeit. Die Pur-Schluck-Präparate-Industrie überschwemmt den Markt mit sogn. Zeitgeist-Wirtschafts-Wachstums-Pseudo-Nahrung wie Du-Darfst- und andere Light- und Industrie-Produkte nach dem Hersteller-Motto: Raus mit dem Pflanzen-Zucker, Vitalstoffen sowie Tier- und Pflanzen-Fett - Rein mit Kunst-Süßstoffen, Kunst-Vitaminen, Wasser und Fett-Ersatz wie chemisch modifizierter Mais-Stärke, Molke-Mikropartikulation, Eiweiß mit Kohlenhydraten (Simplesse, Trailblazer, Nutrifat PC) oder Ersatzfette auf Silikonbasis (Olestra). Was für ein teurer und gesundheitsverlorener Appetit ?
Denn: Was den sog. Light-Produkten an Energie fehlt, wird durch die Ess-Menge ausgeglichen, d.h. wir essen einfach mehr. Unser Organismus lässt sich eben nicht Stoffwechsel-energetisch austricksen und belügen, denn der sog. Stoffwechsel-Regler Ponderostat misst unbestechlich den Energie-Gehalt der Mahlzeit. Damit liegt der Setpoint des individuellen Körpergewichtes in bestimmten Grenzen Stoffwechsel-Energie-programmiert fest. Und die Folgen des vermehrten und dauerhaften Verzehrs solcherart Industrie-Kunst-Nahrungs-Produkte tragen als tägliche sog. "Fest-Essen" zur Festigung einer blutgefäßfesten Arteriosklerose bei?
Warum ist Cholesterin ein schul-medizinischer Risikofaktor? Einfache Antwort: Weil man den Cholesterinspiegel im Blutserum leicht messen kann und weil Schul-Mediziner eine scheinbar objektive Diagnose stellen können aufgrund des sogn. Ideal-Wertes von 200 mg/dl und weil dann ipidsenker der Pharmaindustrie nachweisbar Cholesterin-senkungs-wirksam verabreicht werden können und weil es viele Mitmenschen gibt, die leichtgläubig und selbstopferungsvoll hierbei mitmachen.
Die aufschlussreiche Frage bleibt immer noch bestehen: Was sind die wahrscheinlichen Ursachen einer Arteriosklerose als fibröse, zellproliferierende Verschlusskrankheit der Blutgefäße, wenn Gefäße-Cholesterin-Einlagerungen maximal ein Prozent betragen und damit für eine Entwicklung der Arteriosklerose ganz ohne Bedeutung sind ?
Nun - neben einer gewissen Veranlagung spielen eine wichtige Rolle der starke Nikotin- und Alkohol-Missbrauch wie auch andere Gift-Drogen-Dauer-Einwirkungen, alle zivilisationskostbedingten Stoffwechsel-Störungen durch raffinierte Kohlenhydrate wie Industriezuckerarten, High-Tech-Back- und Dauer-Waren mit Auszugsmehlen und oftmals nicht deklarierten Zusatzstoffen, Instant-Produkte, weitere Imitate, Soja-Präparate, Obstsaft-Konzentrate, Fabrikfette wie Margarine oder gewöhnliche, minderwertige Öle, Konserven aller Art mit sogn. Nicht-Zusatzstoffen, auch die denaturierte und ausgeprägte Tier-Eiweiß-Überernährung eventuell gepaart mit individuell reduzierten Enzymleistungen der Harnstoffzyklen der Leberzellen und meist auch Bewegungsmangel gekoppelt mit beruflich- und privat-chronischem Stress, etc..
Gerade bei den industriell hochproduktiven Verarbeitungen von Nahrungsmitteln, wie z.B. bei der Herstellung und Langzeitlagerung von Eipulver, Milchpulver, Sprühfetten oder vorgeraspeltem Parmesan, wird ein Teil des natürlichen Cholesterins in Oxy-Cholesterin umgewandelt, insbesondere bei Sprühtrocknung mit Luft. Zahlreiche Fertigprodukte wie z.B. Puddingpulver, Mayonnaisen, Nudeln, Eiskrem oder Mikrowellenmenüs enthalten heute statt frischer Eier getrocknetes Eipulver wegen leichterer und billigerer Verarbeitung, aber mit hohem Oxy-Cholesterinanteil (Smith LL, Cholesterol Autoxidation, New York 1981 und Smith LL, Chem. Phys. Lipids 1987/44/S.87). Naheliegende Untersuchungen über einen Zusammenhang zwischen Fertiggerichten, Oxy-Cholesterin und Arteriosklerose fehlen. Warum ? Ursachenforschung ist Schul-Medizinern immer fremd, weil es unmittelbar real-wirtschaftliche und weitreichende Konsequenzen hätte. Schließlich: ´Man´ möchte doch weiter "Erfolg-Reich" zusammen arbeiten.
Zur erfolgreichen Zusammenarbeit. Und sie "arbeiten" geschickt und lukrativ zusammen in den sogn. "Gesundheitsinitiativen", z.B. der Bundesverband der Niedergelassenen Kardiologen, der Hersteller der Margarine Becel, der Pharmakonzern Pfizer mit seinen Cholesterin senkenden Medikamenten, die Apotheken mit ihren sogn. Gesundheits-Infos und das Unternehmen Roche Diagnostics mit seinen Cholesterin-Messgeräten.
Ihr ganzjähriges Credo lautet: " Leben Sie schon cholesterinbewusst ?! Ab dem 30. Lebensjahr sollte jeder seinen Cholesterinspiegel kennen und alle zwei Jahre kontrollieren lassen. Ein erhöhter Cholesterinspiegel sei einer der wichtigsten Haupt-Risiko-Faktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Cholesterin ist die Zeitbombe für die Gesundheit. u.s.w. ".
Ein mutiger Medizin-Professor am New York Medical College Paul Rosch kommentierte: " Die Gehirnwäsche der Öffentlichkeit hat so gut funktioniert, dass viele Leute "glauben", je niedriger ihr Cholesterinwert sei, desto gesünder seien sie oder desto länger würden sie leben. Nichts ist weniger wahr als das ".
Als die sogn. Schul-Mediziner-Pharma-Elite im Jahre 1990 in Deutschland (Nationale Cholesterin-Initiative im Deutschen Ärzteblatt) den zweifelhaften Blut-Plasma-Screening-Gesamt-Cholesterin-Ideal-Grenzwert von 200 mg/dl (5,2mmol/l) inmitten der sogn. Cholesterin-Hysterie ausgerufen und für alle gläubigen Schul-Mediziner festgelegt hatte, da gingen einige Experten auf Distanz wie der Kardiologe Harald Klepzig von der Deutschen Herzstiftung in Frankfurt am Main: " Wir wären glücklich, wenn eine einzige medizinische, kontrollierte Studie vorgelegt werden könnte, die zeigen würde, dass Menschenleben durch die Senkung von Cholesterin gerettet werden. Es fällt dagegen nicht schwer, zehn Studien herauszusuchen, die zeigen, dass eine Senkung des Fettes eher sogar mit einer höheren Sterblichkeit einhergeht ".
Allein im Jahre 2001 haben mehr als eine Million Bundesbürger sich im Rahmen der "Gesundheitsinitiative" ihren Cholesterinspiegel messen lassen. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Getesteten lag über dem willkürlich festgelegten Herztod-Angst-Geldmacher-Grenzwert von 200 mg/dl. Als Vorsorge getarnt, werden die Cholesterin-Messungen zur Falle für die leichtgläubigen Bürger und eine leichte Beute für die Schul-Medizin-Cholesterin-Jäger.
Nachfolgend einige Text-Auszüge aus " Labor und Diagnose (Ausgabe 2000) zu Fettstoffwechsel (Walter F. Riesen) - Seite 171 ff " : " ... Die Assoziation zwischen Serumcholesterinwert und Risiko für kardiovaskuläre Krankheit gilt sowohl bei jungen Männern und Frauen, als auch bei betagten Personen ... Während die enge Beziehung zwischen erhöhtem Serumcholesterin und erhöhter koronarer Mortalität beim Erwachsenen gut etabliert ist ... Generell ist man sich einig, dass die koronare Herzkrankheit selten bei Cholesterinwerten < 160 mg/dl vorkommt und dass mit 200 mg/dl ein Schwellenwert erreicht wird, jenseits dessen das Krankheitsrisiko zuerst mäßig und ab 250 mg/dl stark ansteigt. Die individuelle Vorhersagekraft des Gesamt-Cholesterinwertes bezüglich des koronaren Risikos ist allerdings, wie die Ergebnisse der Framingham-Studie zeigen, gering. Nur in Extrembereichen, also < 160 mg/dl und >320 mg/dl ist die Gesamt-Cholesterin-Konzentration von prognostischer Bedeutung ... dass Cholesterin hauptsächlich in zwei Lipoproteinklassen transportiert wird (LDL und HDL), die in der Pathogenese eine gegensätzliche Rolle haben ... Während für das Screening die alleinige Bestimmung des Gesamt-Cholesterins genügt, sollte zur Beurteilung von Werten über dem Idealwert von 200 mg/dl die HDL-Cholesterin-Konzentration mitbestimmt werden ... Hinweise und Störungen ... Blutentnahme: Eine dreiminütige Venenstauung kann eine Erhöhung der Cholesterinwerte von bis zu 10 % bewirken. Eine ähnliche Zunahme wird beim stehenden Probanden gegenüber dem liegenden gefunden ... HDL-Cholesterin ... Etwa 25 % des Gesamt-Cholesterins im Serum wird in der HDL-Dichteklasse transportiert ... Bewertung ... Eine Reihe epidemiologischer Studien hat die inverse Beziehung zwischen der HDL-Cholesterin-Konzentration und der Prävalenz der koronaren Herzkrankheit dokumentiert ... LDL-Cholesterin ... Die LDL-Partikel tragen wesentlich zur Bildung der atherosklerotischen Plaque bei ... Exogene Geschlechtshormone ... Orale Kontrazeptiva erhöhen LDL, VLDL sowie HDL bei prämenopausalen Frauen ... ".
Und die real-biologische Wirklichkeit ? Fast die gesamte erwachsene Bevölkerung (ca. 90 %) hat weltweit einen Durchschnitts-Gesamt-Cholesterinwert von 250 mg/dl im Blutserum. Selbst Werte bis zu 380 mg/dl sind häufig und völlig normal bei Körperbelastungen und sprechen für eine beachtliche Vitalität und sind daher stets positiv zu beurteilen.
Der sog. Schul-Medizin-Cholesterin-Ideal-Wert von 200 mg/dl stempelt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zu Kranken und damit zu Behandlungsbedürftigen. Wichtig: Eine einzelne Messung des Cholesterinspiegels kann keine Auskunft über den Cholesterin-Durchschnittswert geben, weil täglich starke Cholesterinwert-Schwankungen im Organismus lebenserforderlich erzeugt werden, denn der wohl wertvollste Baustein des Körpers, das Cholesterin, ist am gesamten Stoffwechselprozess wie am Hormon-Eiweiß-Elektrolyt-Vitamin - Haushalt sowie an der Freisetzung aller energetischen Substanzen beteiligt. Daraus folgt ganz klar: Es gibt keine einzige Lebenssituation und damit auch keine einzige Indikation, die eine Senkung des Cholesterinspiegels rechtfertigen könnte; ganz im Gegenteil, jede Cholesterin-Senkung bedeutet eine Minderung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, ist immer gefährlich und oftmals sogar tödlich (z.B. Lipobay).
Mit Ernst Jandl über die Schul-Medizin heute :
... WERCH EIN ILLTUM ...
Weitere Grundlagen. Produziert wird Cholesterin in der Leber, die den jeweiligen Cholesterin-Aktiv-Bedarf exakt regelt. Cholesterin wirkt als zentrale Grundsubstanz für Hormone, Gallensäure, Vitamine, Mitochondrien, Zellmembranen, etc.. Jede körperliche wie geistige Aktivität wie auch Stressbelastungen, ebenso Erkrankungen jeder Art, auch Extremanforderungen wie Thoraxoperationen, Verbrennungsverletzungen oder lang anhaltende Spitzensportleistungen lösen eine Mehrproduktion bis zum Zehnfachen des wichtigen Steroid-Stress-Hormons Cortisol zur Energiebeschaffung aus. Cortisol gehört neben Corticosteron und Cortison zu den Glukose (Traubenzucker) aktivierenden Hormonen, d.h. Cortisol mobilisiert die energetische Substanz Traubenzucker aus Eiweißdepots.
Die Tatsache, dass Cholesterin die Grundsubstanz von Cortisol darstellt und eine Cortisolsteigerung eine Mehrproduktion des Cholesterins in der Leber wieder auslöst, ist nur wenigen Schul-Medizinern bekannt. Auch die besondere Tatsache eines postoperativen Cholesterin-Anstiegs zur Cortisol-Mehrproduktion, d.h. eine Mobilisierung und Sicherstellung der Energie liefernden Substanzen, der Wundheilung, der Konzentrationsverschiebung der Mineralien Kalium und Natrium und der Stabilisierung der Herz-Kreislauffunktionen, ist bis heute einem Großteil der Schul-Mediziner nicht bekannt und führt in Kliniken zu grotesken Fehl-Deutungen und -Entscheidungen.
Cholesterin ist die Grundsubstanz der weiblichen (z.B. Oestron, Oestriol, Oestradiol) und der männlichen (z.B. Testosteron, Androsteron, Androstendion) Sexual-Hormone. Ihre wesentlichen Funktionen liegen im Eiweißaufbau und Kraftentwicklung der Muskulatur (Anabolika, Dopingmittel), im Eiweiß- und Kalkeinbau im Skelettsystem, in der Regulierung des Schlafes, in der Fruchtbarkeit der Frau und in der Potenz des Mannes. Wie wir leicht sehen können: Eine Senkung des Cholesterinwertes würde zur Beeinträchtigung vitaler Funktionen bei Frau und Mann führen, d.h. ohne ausreichendes Cholesterin gäbe es keine sexuelle Liebesfähigkeit und keine Fortpflanzung mehr.
Und das Problem mit Viagra? Zu den Sexual-Hormonen hat Viagra keine chemische Strukturverbindung. Damit kann Viagra keine Erektion auslösen, sondern nur eine Wirkung bei ausgelöster Erektion entfalten, verstärken oder verlängern. Eine durch Cholesterin-Senkung hervorgerufene Potenzstörung sollte nicht durch Viagra kompensiert werden wegen der unheilvollen über 100 Viagra-Nebenwirkungen wie Augen-Sehstörungen, Schleimhautschwellungen, Durchfälle, Blutdruckabfälle, etc.. Die effizienteste und schnellste Lösung stellt hier die Los-Lösung vom Cholesterin-Senkungs-Mittel selbst dar.
Das Steroid-Hormon und Mineral-Okortikoid Aldosteron hat ebenfalls als Basissubstanz das Cholesterin. Aldosteron dient als zentrales Steuerungsspezifikum für alle Mineralien (Elektrolyte), sowohl im Mengenelementbereich (Natrium, Kalium, Calcium, etc.) als auch im Spurenelementbereich (Zink, Kupfer, Mangan, etc.). Eine Senkung des Cholesterins führt zu Störungen im Mineralhaushalt.
Der überwiegende Teil des in der Leber gebildeten Cholesterins wird für die Gallensäuren benötigt, die mit der Galle in den Darm abgegeben werden. Hier regeln sie die Fettverdauung , ermöglichen die Resorption von Fetten durch den Darm und sorgen für einen geregelten Stuhlgang. Eine Senkung des Cholesterins führt zur Minderung der Koprosterin-Produktion mit den Folgen einer Darmträgheit.
Das Vitamin C und das Vitamin D haben eine direkte Verbindung zum Cholesterin. Vitamin C gehört zu den Grundsubstanzen für die Bildung des Cortisols in der Nebenniere und ist Hauptaktivator für die Nebennieren-Tätigkeit. Vitamin D wird aus unter der Haut gelagerten Cholesterin durch Lichteinstrahlung zu dem aktiven 7-Dihydrocholesterin umgewandelt und ist von entscheidender Bedeutung für den Aufbau des Skelettsystems. Vitamin-D-Mangel führt zur Kalkverarmung der Knochen, zur Osteoporose und Rachitis. Mit der Senkung des Cholesterinspiegels treten Knochen-Wachstumsverzögerungen wie degenerative Knochenverluste auf.
Cholesterin - Ursubstanz allen menschlichen Lebens. Cholesterin ist essentieller Bestandteil aller Zellen mit einem Anteil von etwa 92 Prozent. Spätestens hier stellt sich die Frage, wieso diese lebens-bedeutsame Substanz sogn. Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen solle und insbesondere es ein schul-medizinisch gutes (HDL) wie auch böses (LDL) Cholesterin geben solle ?
Nun - eine real-biologische Klärung hilft weiter. HDL und LDL sind keine Cholesterine, sondern aus Eiweiße (Proteine) bestehende Transportsubstanzen. Die HDL-LDL-Proteine haben die Fähigkeit, Fettkörper (Lipide) aufzunehmen, so auch das lebenswichtige Lipid Cholesterin, um dieses Cholesterin im Blut transportfähig zu machen. Richtigerweise sprechen wir dann von den HDL-Lipoprotein-Cholesterin-Komplexen sowie von den LDL-Lipoprotein-Cholesterin-Komplexen. Die weniger benötigten HDL-Lipoproteine nehmen einerseits das durch Nahrung zugeführte und andererseits das von allen Zellen abgestoßene freie Cholesterin auf und transportieren diese Komplexe zur Leber. Bis zu 80 Prozent dieser Komplexe werden in der Leber zur Bildung von Gallensäuren und bis zu etwa 20 Prozent zur Bildung von freiem Cholesterin verarbeitet. Die wichtigen LDL-Lipoproteine nehmen das von der Leber gebildete freie Cholesterin zu 80 Prozent sowie das Nahrungs-Cholesterin zu etwa 15 Prozent auf und führen diese Komplexe unseren billiardenfachen Körper-Zellen zu, um die Zell-Funktionen und Stoffwechsel-Prozesse sicherzustellen.
Da der Cholesteringehalt im Blut weitgehend von der Leber reguliert wird, die je nach Bedarf ihre Produktion steigert oder senkt, kann der Blut-Cholesterinspiegel durch Ernährung nur geringfügig, nur kurzfristig und maximal um fünf Prozent gesenkt oder gehoben werden. Nochmals: Die Blut-Gefäßveränderungen bei einer Arteriosklerose bestehen aus proliferierenden , fibromuskulären Gefäßwandzellen mit überschießenden Gefäßwandverdickungen, die dann auf Dauer zu bindegewebig-zellulären Verhärtungen der Gefäßwände führen. Der Fettanteil in den Veränderungen beträgt maximal fünf Prozent und der Anteil an Cholesterin nicht einmal ein Prozent. Damit scheidet Cholesterin als Vorbedingung zur Entwicklung einer Arteriosklerose gänzlich aus.
Bitte nicht vergessen: Den LDL-Lipoprotein-Cholesterin-Komplex als böses oder schlechtes Cholesterin darzustellen und diesem LDL-Komplex sogar die Entwicklung einer arteriosklerotischen Plaque mit z.B. Herzinfarkt-Folgeschäden zu unterstellen, ist real-biologisch falsch, real-wissenschaftlich absurd und gehört in der sogn. Schul-Medizin-Primär-Literatur z.B. "Labor und Diagnose (Ausgabe 2000)" umgehend korrigiert und die zuständigen Personen im Schul-Medizinisch-Industriellen-Komplex wegen Irreführungen und Organismus-Schädigungen vieler betroffener Menschen voll zur Verantwortung gezogen.
Anmerkungen zur Hypercholesterinämie. Die angeborene Hypercholesterinämie hat weder mit der Nahrungsaufnahme noch mit der körpereigenen Cholesterinproduktion direkt zu tun. Sie beruht vielmehr auf einer generalisierten Fehlanlage der Zellen, die in einem Rezeptormangel für den LDL-Lipoprotein-Cholesterin-Komplex besteht, sodass die Zellen nicht fähig sind, das für sie erforderliche Cholesterin in ausreichendem Maße aufzunehmen. Die Leber produziert aber uneingeschränkt weiter Cholesterin, sodass der Cholesterinspiegel von Jahr zu Jahr steigt und Werte von weit über 400 mg/dl bis sogar über 1000 mg/dl erreicht. Trotzdem bleiben die Zellen infolge ihres Rezeptormangels mit Cholesterin unterversorgt, und man findet bei diesen Patienten diffuse und knotige Cholesterin-Ablagerungen in allen Organen sowie sogn. krebsige Zell-Entartungen. Erst im Finalstadium kommt es auch zu Cholesterin-Ablagerungen in den Gefäßen, aber nicht in Form arteriosklerotischer Veränderungen, sondern als breitbandige, diffuse Auflagerungen. Diese Patienten sterben nicht durch Arteriosklerose, nicht durch Herzinfarkte oder Schlaganfälle, sondern durch Funktionseinschränkungen der diffus infiltrierten Organe und ausgedehnter sogn. krebsiger Zell-Entartungen durch die chronische Unterversorgung der Zellen mit Cholesterin.
Cholesterin - der Schwindel mit den Statistiken - die Irreführung der Bevölkerung.
Seit über 50 Jahren werden wir weltweit und vorwiegend aus Amerika mit sogn. Statistiken überschwemmt, die von der Margarine- und Pharma-Industrie mit Millionen-Dollar-Beträgen gesponsert werden (im Mittel pro Statistik etwa 75 Millionen Dollar). Sogn. Statistik-Wissenschaftler erstellen und manipulieren zielführend die Untersuchungen mitsamt ihren Ergebnissen entsprechend den Wunschvorstellungen der zahlenden Auftraggeber. Grundsätzlich fehlt in allen Statistiken die Überprüfung aller mit Cholesterin zusammenhängenden Stoffwechsel-Prozessdaten, d.h. die Statistiken enthalten nicht eine einzige Untersuchung über die Veränderung der von Cholesterin gesteuerten Eiweiß-Kohlenhydrat-Hormon-Elektrolyt - Verhältnisse während der Medikation mit den Cholesterin senkenden Medikamenten. Selbst die Cholesterin-Werte wurden nicht einmal ausreichend überprüft und die Normal-Werte viel zu niedrig angegeben.
Weiterhin ist es unwissenschaftlich und irreführend, dass eine erschreckend große Zahl an Todesfällen in den Statistiken verheimlicht sowie auch sog. krebsige Degenerationen durch die medikamentöse Senkung des Cholesterinspiegels nicht beachtet wurden. Andere mögliche Ursachen für die Entstehung einer Arteriosklerose wurden und werden nicht in Betracht gezogen wie z.B. Nikotin-Alkohol-Sucht, weitere Konsum-Drogen durch Dauer-Gebrauch, sogn. High-Tech-Zivilisations-Kost wie Fertiggericht-Konserven-Isolat-Imitat-Präparat-Konzentrat-Light - Produkte, Margarine, Vitaminmangel, Tier-Eiweiß-Überernährung, individueller Harnstoffzyklus, Bewegungsmangel, beruflicher Dauerstress, etc..
Frage: Wer sind die sog. Akteure im Hintergrund um diesen Cholesterin-Irreführungs-Rummel ? Erstens: Die Cholesterin senkende Medikamente produzierende Pharmaindustrie wie z.B. die amerikanische Firma MSD Merck Sharp & Dohme GmbH, die Braun Melsungen AG, die Boehringer Mannheim AG, die Abbot GmbH, etc.. Zweitens: Die Margarine-Industrie als Teil der großen Nahrungsmittel-Industrie. Drittens: Die Medizinische Klinik II im Klinikum Großhadern der LMU München Prof. Peter Schwandt ; Das Institut für Klinische Chemie im Klinikum Großhadern der LMU München Prof. Seidel. Viertens: Das sogn. Margarine-Institut für gesunde Ernährung in Hamburg (Kuratorium zur Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises) ; die sogn. Lipid-Liga und die sogn. Arteriosklerose-Gesellschaften. Fünftens: Alle Schul-Mediziner, die ebenfalls an der unseriösen sogn. Cholesterin-Therapie verdienen. Besonders Prof. Peter Schwandt versucht ohne eigene wissenschaftliche Arbeiten alle Menschen - Erwachsene und Jugendliche - zu einer Cholesterin-Überprüfung zu bewegen und fordert auch einen gesetzlichen Cholesterin-Test, weil schul-medizinisch unterstellt wird, dass 80% der Erwachsenen cholesterinkrank seien.
Genauso verwerflich, unverantwortlich und gefährlich ist die Aufforderung der "Europäischen Arteriosklerosegesellschaft" an die Schul-Mediziner, den Cholesterinspiegel der gesamten Bevölkerung unter 200 mg/dl zu senken.
Fazit: Die Industrie missbraucht ihre finanzielle Macht, um sogn. medizinische Zentralstellen mit pseudowissenschaftlichen Aussagen für sich einzurichten. Von diesen Zentralstellen werden aber alle real-wissenschaftlichen Erkenntnisse und entsprechende Diskussionen vehement blockiert oder sogar verboten und die Medien mit pseudowissenschaftlichen Halbwahrheiten und Falschaussagen in Fülle versorgt. Solcherart Tun ist nur als "Stabilisierung des Marktes" zu verstehen, denn in den USA bringt das Cholesterin-Geschäft etwa 40 Milliarden Dollar Umsatz, während in Deutschland der Umsatz bei knapp 3 Milliarden Euro liegt.
Beispiel - Framingham-Studie. Schon ab 1950 etablierte und mitfinanzierte der US-Kongress die U.D.-Framingham-Studie, an der rund 5500 Personen teilnahmen. Ziel dieser Studie war der Nachweis, dass erhöhtes Cholesterin die Entwicklung einer Koronarsklerose fördert. Der amerikanische Präsident Nixon stellte 1969 die Mitfinanzierung der Framingham-Studie ein. Die Originaldaten dieser Studie konnte Prof. H. Immich 1987 einsehen. Real-Ergebnis: Die Cholesterin-Mittelwerte für Koronarsklerose waren einmal knapp höher als die der Gesunden und bei anderen Gruppen mit 235 mg/dl (Kranke) gegenüber 242 mg/dl (Gesunde) sogar wesentlich niedriger als die der Gesunden. Schon 1960 hatten die Betreiber der Studie gewusst, dass bei Frauen kein Zusammenhang zwischen Cholesterin und Koronarsklerose nachzuweisen war. Prof. P. Skrabanek: Die Pharmaindustrie versuchte diese Statistiken so lange zu biegen, bis sie den Wunschvorstellungen entsprachen, denn sie kosteten 150 Millionen Dollar und sollten nicht ohne Nutzen für die teilzahlende Industrie sein. Zusammengefaßt: Die sogn. Framingham-Doktrin findet in den Originaldaten keine Stütze, denn höhere Cholesterinspiegel erhöhen eben nicht die Inzidenz der Koronarsklerose.
Beispiel - Die 4-S-Studie. In der sogn. Skandinavien-Simvastatin-Studie wurden 4444 Personen überprüft. Diese sogn. Präventions-Studie wurde von der Firma Merck Sharp & Dohme ins Leben gerufen, organisiert, bezahlt und in eigenen Labors überwacht. Real-Ergebnis: Ein erhöhter Cholesterinspiegel hat keinen Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose oder den Herzinfarkt. Eine Cholesterinsenkung ergibt keinen Sinn und ist daher nicht indiziert.
Beispiel - Helsinki-Herz-Studie I. Veröffentlichung 1987. Es wurden in dieser Studie 700 Personen überprüft. Real-Ergebnis: Überraschend war die Feststellung, dass bei medikamentöser Cholesterinsenkung eine 40-prozentige Zunahme an nicht-koronaren Todesfällen und eine 20-prozentige Zunahme der Gesamtmortalität verzeichnet wurde.
Beispiel - Helsinki-Herz-Studie II. Veröffentlichung 1993. Real-Ergebnis: Die mit Cholesterin senkenden Medikamenten behandelte Personen-Gruppe hatte eine Steigerung der tödlichen und nicht-tödlichen Herzinfarkte sowie der Gesamtmortalität um 50 Prozent. Eine Nachanalyse ergab eine Zunahme der sogn. Krebstodesfälle um 43 Prozent.
Beispiel - Clofibrat-Studie. Über 1000 Personen nahmen an der Clofibrat-Cholesterin-Senkungs-Studie teil. Real-Ergebnis: Da die Gesamt-Mortalität und die Krebs-Sterblichkeit nach Einnahme dieses Clofibrat-Medikamentes deutlich stiegen, wurde die Studie nach vier Jahren abgebrochen und die Verwendung von Clofibrat verboten.
Beispiel - National Heart-Lung-Blood Institute USA. Dieses Institut spricht von 650000 Menschen, die es angeblich überwacht und auf die Dauer von zehn bzw. sogar 50 Jahren kontrolliert hätte mit 70000 registrierten Todesfällen. Die Gesamtuntersuchung wurde auf 19 Teilstudien interessengerichtet aufgeteilt. Die wohlbekannten Gefäßbelastungen wurden statistisch nicht berücksichtigt wie auch andere notwendige Wertemessungen nicht durchgeführt. Selbst die Messungen der Cholesterinwerte beschränkten sich auf einzelne Untersuchungen mit nur einer Messung im Jahr oder sogar über eine Zeit-Distanz von fünf Jahren. Real-Ergebnis: Ein Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose oder eines Herzinfarktes konnte nicht gefunden werden. Je höher die Cholesterinwerte waren, umso weniger Krebserkrankungen und auch weniger durch andere Krankheiten bedingte Todesfälle wurden registriert.
Beispiel - Epidemiologischen Studien - Merkantile Pseudowissenschaft. Grundsätzlich: Die sog. epidemiologischen Untersuchungen basieren auf Statistiken von Leichenschauscheinen (Totenscheinen), deren diagnostische Fehlerquoten allgemein bei 70 Prozent liegen. Damit sind Totenscheine keine Dokumente über die Todesursachen, sondern nur Vermutungen. Das Schul-Medizin-Fachblatt New England Journal of Medicine schlussfolgerte: Herzinfarkte z.B. sind bequeme und modische Verlegenheits-Diagnosen. Die heute immer stärker vordrängende sogn. Epidemiologie darf somit nicht als eigenständige, wissenschaftliche Disziplin angesehen werden, denn solcherart Statistiken sind beliebig manipulierbar. Totenschein-Auswertungen können Anregungen zu real-wissenschaftlichen Überprüfungen sein - mehr aber nicht, denn diese statistischen Auswertungen dürfen niemals als endgültige Erkenntnisse oder als determinative Beweisführungen hingestellt werden.
Noch ein Schluss-Satz über die Cholesterin-Hypothese namhafter und aufrichtiger Wissenschaftler wie M. Apfelbaum (Paris), M. Berger (Düsseldorf), D. Borgers (Berlin), W. Hartenbach (München), J. Holtmeier (Freiburg), H. Immich (St. Peter-Ording), M. Kaltenbach (Frankfurt), T.B. Newman (San Francisco), P. Skrabanek (Dublin), W. E. Stehbens (Wellington) : " Die Cholesterin-Hypothese zur Begründung der Entwicklung einer Arteriosklerose, eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalles ist nicht nur
unwissenschaftlich, sondern ein industriell gesteuerter, propagandistischer grober Unsinn ".
Und stimmt es?
Die Schul-Mediziner tarnen mit Hilfe ihres Fach-Jargons ihre substantielle Unkenntnis.
Mit Aldous Huxley wissen wir:
Die Medizin ist soweit fortgeschritten,
dass niemand mehr gesund ist.
Die Dr. Knock-Geschichte und immer noch kein Ende.
Der Drei-Akter "Knock oder der Triumph der Medizin" feierte 1923 in Paris eine rauschende Premiere. Vier Jahre lang wurde das Stück des französischen Schriftstellers Jules Romains wohl 1300 Male aufgeführt, später verfilmt und wird heute noch an Schulen gezeigt. Mit welcher Goethe-Erkenntnis-Wirkung ? Die Geschichte: " Ein verführerischer Dorfarzt, namens Dr. Knock, trat seinen Dienst in dem Bergdorf Saint Maurice an. Alle Einwohner waren wohlauf und brauchten den alten Landarzt nicht zu konsultieren. Dies änderte Dr. Knock mit Hilfe des Dorflehrers, der Vorträge über angebliche Krankheits-Gefahren von Kleinstlebewesen hielt. Alle Dorfbewohner konnten dann eine kostenlose Konsultation beim neuen Arzt bekommen. In den Sprechstunden diagnostizierte Dr. Knock sonderliche Symptome und bläute den unbedarften Dörflern ein, dass sie seiner ständigen Betreuung bedürften. Das war der Trick und der Dammbruch für eine Dorf-Welt, die fast nur noch aus Kranken bestand. Am Ende gleicht das Dorf einem einzigen Hospital, wobei der Arzt, der Apotheker und der Wirt mit seinem Gasthof als Notlazarett sehr reich wurden ".
Und heute? Eine ungleich größere sog. Finanz- und Wirtschafts-Elite ist angetreten, den Menschen die Gesundheit auszutreiben: Die sog. moderne Schul-Medizin mit ihren Schul-Mediziner-Verbänden, Pharmakonzernen, Kreditgebern, Universitäten, hörigen Patientengruppen und die Medien. Alle predigen eine "wachsende und fort-schreitende (wohin ?)" Heilkunst, die keine gesunden Menschen mehr kennt, und die Verfallsdaten der sogn. Heilsversprechen werden immer kürzer. Wie lange dulden und bezahlen wir noch solch ein Irreführungs-Anti-Gesundheitssystem ?
Deutsches Ärzteblatt vom 20. September 2002: Klaus Dörner: Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle ...
... Thesen ... Die Gesundheitsgesellschaft treibt der Gesellschaft mit der Gesundheit die Vitalität aus ...
... Der Bereich des Krankhaften wird immer weiter aufgebläht ...
... Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein ...
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